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Meister Xu Mingtang

Meister Xu Mingtang

Mit dem Meister nach dem Lehrerausbildung

(Oktober 2015)

Er ist als Sohn eines anerkannten Chirurgs im Landesteil Honan in China geboren. Schon als Kind hat er lange Jahren bei seinem Vater im Krankenhaus verbracht, und eine tiefe Interesse für medizin entwickelt. Auf dem Rat seines Vaters, wer ein weniger überlastetes Leben für ihn wünschte, hat er trotzdem an der Universität von Xiang als Software-Ingenieur studiert, dann hat er an der Universität von Peking als Doktorand weiterarbeitet. Er bildete sich in Amerika weiter, im Bereich von modernen informatischen Technologien, und nach dem Heimkehr ist er an der Wissenschaftlichen Akademie von China angestellt worden. Dort hat er Computerprogramme entwickelt und auch außerordentliche geistige Fähigkeiten erforscht.

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Seit siner Kindheit hat er sich mit Wushu und Qigong auseindandergesetzt. Dank seines besonderen Fleißes und natürlichen Talentes hat er in ganz Kurzem die Meisterstufe erreicht, und die Möglichkeit bekommen, bei den besten chinesischen Qigong-Lehrern und Experten weiterzustudieren.

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Obwohl er Informatik studiert hat, während seine Studienjahren hat er auch TCM (traditionelle chinesische Medizin) gelernt und in einem Krankenhaus als Heiler gearbeitet.

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Er war sehr erfolgreich in den beiden Feldern, trotzdem hat er nach einer Weile mit der Informatik aufgehört, und sich entschieden, nur auf Qigong und Medizin zu konzentrieren. Als die verantwortliche Person für Qigong-Bildungen, ist er 1991 nach Russland, Deutschland, in die Ukraine und die USA gefahren, und er hat angefangen, das ZYQ (Zhong Yuan Qigong)-System zu unterrichten. Auf dieser Reise hat er Tamara Martinova kennengelernt. Seit dann ist sie seine wichtigste Gehilfin und auch Meisterin des ZYQ.

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Zur Zeit ist er Direktor des von ihm in Peking and Seattle gegründeten Kundawell-Instituts, und auch Professor des Westlich-Chinesischen Gemeinsamen Krankenhauses. Im Institut wird die kombinierte Anwendung der traditionellen chinesischen Medizin und des Qigong in Heilungsprozessen erforscht. Es ist auch des Meisters Ziel, dass die Heilungsmethoden und Wirkungen des ZYQ mit westlichen wissenschaftlichen Apparaten überprüft werden, damit diese zwei Arten Medizin voneinander lernen und zueinander näher kommen würden.

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Heute unterrichten die erste drei Stufen des ZYQ hunderte von Lehrern, und die Anzahl der StudentInnen liegt weltweit in den Zehntausenden. Der Meister fährt regelmäßig nach Europa, Weiterbildungen und Einkehrtage zu halten.

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Meister Xu Mingtang hat vom Zweck des Systems in einem Video-Interview Folgendes gesagt:

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"Unser Lebensberuf und die Bedeutung des Lebens für uns auf dieser Erde ist, auf die Welt aufzupassen. Alle Lebensformen bringen etwas in diese Welt mit, und machen unser Leben schöner. Die Menschen sollen verstehen, dass das Leben nicht nur auf der Erde möglich ist, sondern im ganzen Universum. Es ist nötig, dass wir statt Gentrenntsein eher im Einklang mit allen Lebewesen um uns herum leben. Deshalb sollen wir statt Kampf einander lieben, helfen und aufeinander aufpassen."

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"Daher müssen wir den Menschen beibringen, wie sie ihre Seele und innere Welt entwickeln können. Wenn die Sorge übers Materielle und über die Sehnsucht für Macht nachlässt, man kann Gelassenheit erreichen."

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"Krise bedeutet, wenn die Welt in eine bestimmte Richtung geht , und dann wird plötzlich das Steuer herumgerissen. (...) Wenn wir uns die heutige Lage der Wirtschaft anschauen, merken wir, dass das Leben nicht um die Menge unseres Gehaltes geht, sondern darum, wie glücklich wir uns in diesem Leben fühlen. Wenn wir die reichsten Leute beobachten, fällt es uns auf, dass sie nicht die glücklichsten von uns sind. Deswegen sollen wir verstehen, dass das Materielle nur eine Seite unseres Lebens ist, und kann nicht die wichtigere Seite werden. Das lohne sich auch nicht. Meiner Ansicht nach, in diesen sich wandelnden Zeiten ist es am wichtigsten, unser Gedächtnis in Stille zu halten, und zu verstehen, was das Leben eigentlich sei. Krisen sind sehr geeignet dafür, dass wir uns mit unserem seelischen Leben auseinandersetzen, und nachdenken, wie wir das Leben unkompliziert genießen können."

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"Vor allem ist es notwendig, dass wir ein Lebensziel haben. Ohne das können wir nicht glücklich werden. Zweitens, es ist wichtig, dass wir jeden Tag meditieren. (...) Damit beginnen wir zu fühlen, dass unser Körper leicht und bequem wird, und wir werden mit Harmonie und Glückseligkeit erfüllt. Die Wissenschaftler haben erforscht, dass Meditation die hintere Hirnteile aktiviert, schafft Stress ab, und hilft bei der Herstellung der Glückshormone. Das Hirn öffnet sich, und wir werden immer mehr von der Welt wahrnehmen."

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